Überraschungen zum Muttertag

Wegen Corona-Pandemie neue Wege gehen

Aufgrund der Corona-Pandemie ist seit dem 16. März 2020 im St. Laurentius Kindergarten alles anders. Wo sonst viele Kinder den Kindergarten mit Leben füllten, war es ziemlich ruhig geworden.

Die Betreuung der Kinder wurde bis auf die Notbetreuung eingeschränkt, stilltstand gab es jedoch nicht. Die freie Zeit wurde für Inventuren und Grundreinigungen genutzt. Gerätehäuser wurden gereinigt und aufgeräumt. Es wurde gestrichen, umgestaltet und alles auf Vordermann gebracht. Pädagogische Vorbereitungen wurden getroffen und ganz nebenbei wurden sogar Mund-Nasen-Schutzmasken genäht. Auch an die Bewohner des St. Elisabeth-Stiftes wurde gedacht. Es wurden zu Ostern viele schöne Osterkarten gestaltet und den Bewohnern übersendet.

Aus der Einrichtung war zu hören, dass die Kinder sehr vermisst wurden. "Uns ist es wichtig, den Kontakt zu den Kindern und Familien zu halten", so Frau Tebbe, Leiterin des Kindergartens St. Laurentius. "Viele Familien stehen jetzt vor einer besonderen Herausforderung". So haben die Erzieherinnen des Kindergartens jedem Kind einen persönlichen Brief mit Ostergrüßen, Ausmalbildern und einer kleinen Bewegungsgeschichte geschickt. Aber auch die Kinder haben für die Erzieherinnen schöne Bilder gemalt und bunte Steine vor die Eingangstür gelegt. Seit einigen Wochen telefonieren Erzieherinnen, Eltern und Kinder regelmäßig miteinander.

Zu Beginn des Monats Mai wurde vor dem Kindergarten ein Maibaum aufgestellt, den die Kinder mit ihren Eltern mit bunten Bändern geschmückt haben.

Passend zum Muttertag wurde eine Überraschungstüte für die ganze Familie gepackt. Darin war eine kleine Überraschung für Muttertag und Vatertag, ein kleiner Schuh zum Schleife üben, selbstgebackene Plätzchen von den Erzieherinnen und eine Rose für die Mama, aber auch etwas zum Basteln für die Kinder zu finden. Die Erzieherinnen haben alle Überraschungstüten persönlich zu den Familien gebracht.

Seit dem 12. Mai ist vor dem Eingang des Kindergartens eine Ausleihbörse zu sehen. Dort gibt es Spiele und Bücher zum Ausleihen. Es kommen immer wieder Kinder mit ihren Eltern vorbei, die Bücher, Spiele und Arbeitsmaterialien abholen.

Schultüten, die die Vorschulkinder normalerweise mit ihren Eltern im Kindergarten gebastelt hätten, liegen zum Abholen bereit. Ab dem 19. Mai sind die Vorschulkinder wieder an 2 Nachmittagen zu einem speziellen Vorschulkinderprogramm eingeladen.

"Die Notbetreuung läuft gut", berichtet die Kita-Leiterin. "Anfangs waren es nur 5 Kinder pro Tag. Jetzt sind mittlerweile schon fast wieder 50 % der Kinder im Kindergarten. Tendenz steigend."

Wir hoffen alle sehr, dass bald alle Kinder wieder im Kindergarten spielen dürfen, ihre Erzieherinnen Wiedersehen und mit ihren Freunden spielen können.

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